Sonntag, 7. Februar 2016

Ausflug ins Städtle

Was für ein Unterschied. Wir müssen normalerweise in der Natur in Fliegenschwärmen und im Staub der Straße frühstücken und es gibt nur trocken Brot.
Heute morgen jedoch bekamen wir ein Frühstück auf einem richtigen Tisch mit richtigen Tellern (jeder einen eigenen, was sag ich, jeder sogar zwei Teller für Früchte und Brot), eine erlesene Auswahl von Früchten, Käse, Wurst, ein leckeres Brot, frisch aufgebackene Brötchen (Semmeln in bayrisch), richtigen Kaffee. Wie ein Traum.
Danach gings in die Stadt zum Hafen. Dort haben wir als erstes ein altes Schiff (war vor 100 Jahren ein Kutter in der Nordsee) besichtigt und dort eine weitere Hamburgerin getroffen.






Im Fluß waren gerade 3 Delfine unterwegs.


und auch interessante Menschen (unklaren Geschlechts)


Am Hafen gibt es ein altes Parkhaus, in dem jetzt ein Trödelmarkt ist. Da kann man ganz viele Platikautos und auch andere Sachen kaufen


Nach einem gemütlichen Kaffee war dann Remmidemmi im Hafen. Die Brücken gingen hoch und ganz viele Schiffe kamen vorbei.




Sigrid und Biba beim Freuen

Abends lecker Barbie mit richtigem Fleisch und Würsten (kann man anscheinend auch in Australien kaufen; die aus den normalen Läden schmecken anders)

mit Ingo beim Grillen

Und ich hatte endlich Zeit wieder mal Blog zu schreiben. Uns gehts richtig gut hier, wir nisten uns hier glaub ich noch ein bißchen ein.


Samstag, 6. Februar 2016

Rouladen wie bei Muttern

Heute ging es los nach Adelaide zu unseren Hamburger Freunden Sigrid und Ingo. Eigentlich nur eine Strecke von ca. 340 km, aber wer schon mal in Australien unterwegs war, weiß, dass das eine Tagesaufgabe ist. Es war außerdem ziemlich heiß, so dass wir beim Sightseeing hauptsächlich unseren Zeigefinger bewegt haben (Fenster runter, Bild machen, Fenster hoch, Klimaanlage anschalten). Eine schöne Gegend, für die Strecke hätte man auch eine Woche brauchen können und vieles ansschauen können, aber wir wollten halt ankommen und dann auch bald weiter nach Westaustralien. Also heute nur ein paar Bilder von der Straße.


Lobster in Kingston SE (ohne SE für South East wäre das Kingston in Jamaika)

viele Salzseen neben der Straße

manche davon auch pink. Hätten wir aber hingehen müssen um ein schönes pinkes Foto zu machen

In Tailem Bend dann wieder der Murray, fühlte sich etwas an, wie zu Hause anzukommen

So gegen 4 Uhr sind wir dann bei Sigrid und Ingo in Adelaide angekommen und einen sehr schönen Abend verbracht. Das Highlight waren echte Rouladen, was natürlich das größte Fest für uns war, weil das immer unser Weihnachtsessen bei Schwiegermama ist und wir dieses Jahr an Weihnachten nicht zu Hause sein konnten (aber liebe Schwiegermutter, Deine Rouladen sind selbstverständlich unerreichar) (dear Sigrid: of course, your beef olives have been the best we ever had)


Biba war so froh, dass sie sogar ihre Pflichten vergessen hatte und auch nur ein Foto vom Ausblick vom Haus aus gemacht hatte. Wir hatten einen tollen Abend.

Freitag, 5. Februar 2016

Auto SPA

Da wir irgendwann mal unser Auto verkaufen müssen, haben wir heute das Projekt "unser Auto soll schöner werden" in Angriff genommen und Fotos vom Inneren geschossen.
Also hieß es, die schwere Alu-Schaufel zur Hand nehmen und den Dreck großflächig rausschaufeln, sodann mit Staubwedel noch etwas nacharbeiten.
Und hier nun die Ergebnisse:






Zwischendurch mal die Kamera aus unserer Tür gehalten: Auch schön draußen!



Donnerstag, 4. Februar 2016

Die Beichte

Gestern war ja wieder einmal ein Grenzübertritt in den Bundesstaat Südaustralien fällig. Wir hatten das ja schon ein paar Mal (genauer gesagt: 3 Mal) und mussten immer alles Obst wegwerfen (so sind halt die Regeln). Wir hatten zufälligerweise immer am Tag vorher richtig viel Obst eingekauft gehabt, was dann natürlich um so ärgerlicher war.
Was soll ich sagen: So auch dieses Mal. Wir waren beim Aldi Süd (sehr Süd sogar) einkaufen, hatten vorher schon unsere Obstschränke in unserer Wohnküche vollgefüllt und nach dem Aldi Einkauf waren die Lagermöglichkeiten (wir lagern Obst in unserer Spülschüssel) dann endgültig erschöpft.
An der Grenze kam dann wieder das große Aha-Erlebnis: Obst ist in bereitgestellte Behälter zu entsorgen. On the spot fines, ...
Wir haben aber dieses Mal das Gesetz gebrochen und ganz verwegen das Obst illegalerweise über die Grenze geschmuckelt (wird angeblich mit 2 g geschrieben). Abgebrüht wie wir inzwischen sind, haben wir nicht einmal ein besonders schlechtes Gewissen bei unserer Freveltat gehabt. (Nagut: Es geht um die Fruchtfliege und wir haben an unserem Obst ganz sicher keine Fruchtfliegen gehabt).
Nach der Aufregung zur Berühigung der Nerven der Leser ein paar schöne Bilder aus Port Macdonnell, wo der südlichste Punkt von Südaustralien ist.



Giganto-Kakadus oder Mikroben Reiher?

Warum heisst der Felsen Rhino Rock?
In Mount Gambier einkaufen und den blauen See bewundern. Der ist echt so blau (allerdings nur zwischen November und März, liebe Claudia)


Auf unserem Caravan Park in Robe (wurde uns als der Beste von ganz Australien empfohlen; so gut ist er aber dann auch nicht). Schöner Strand, aber es windet im Moment sehr. Das Wetter war wie die letzten Tage auch schon: Morgens kühl und bewölkt, nachmittags sonnig.


Mittwoch, 3. Februar 2016

~~~+++ 150 +++~~~

Das ist unser 150. Post. Schon eine lange Zeit, aber irgendwie auch schnell vergangen. Das ist in etwa die Hälfte unserer Reise. Wir befinden uns sozusagen zeitlich schon auf der Rückreise, auch wenn es noch etwas dauert, bis wir wieder zu Hause sind. Nach Neuseeland waren wir etwas reisemüde, aber jetzt haben wir unseren Rhythmus wieder gefunden. Wir freuen uns auf Samstag, dann treffen wir Freunde in Adelaide (Sigrid und Ingo). Wir können dann unser Deutsch wieder auffrischen.

Morgens noch in Port Fairy: noch graute es dem Morgen

Crags Reserve unterwegs Richtung Westen: Sonne, die Frisur sitzt

Portland: Heiß: die Frisur hält

Cape Nelson südlich Portland: Wind, die Frisur ist beleidigt.


Cape Nelson südlich Portland

Cape Nelson südlich Portland

Cape Nelson südlich Portland: Beim Kaffeetrinken

Port Macdonnell, am Campingplatz

Zur Feier des Tages haben wir uns einen Lachs (von Aldi) gebraten und trinken Mineralwasser sogar mit Blubber (man gönnt sich ja sonst nix).

Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Reise machen dürfen, ohne meine allerliebsten verehrungswürdigsten und holdesten Schwiegereltern wäre das nicht möglich. Sie kümmern sich aufopferungsvoll z.B. um den Einbau unserer Küche, die nach nun fast 2 Jahren immer noch nicht fertig ist.

Vielen Dank Ihr Beiden!!!

Dienstag, 2. Februar 2016

Montag, 1. Februar 2016

Auf der Flucht

sind wir ja nicht, daher bleiben wir einfach noch 2 Tage hier in Port Fairy. Gegen Nachmittag haben wir den inneren Schweinehund dann so weit überwunden, dass wir mal in den Ort gegangen sind. Dazu bei paar Impressionen (Buidln)





Wahrscheinlich ein UFO. Was die Botschaft "X" bedeutet wissen wir nicht

Welch rassistisches und menschenverachtendes Konzept, die Landesgrenzen mit Kanonen zu verteidigen. Da sollte mal der Gabriel den Verfassungsschutz schicken. Man kann gar nicht genug Empörung heucheln.

ansonsten alles friedlich hier

wenn man genau hinschaut, sieht man unser Auto (2. Platz nach dem größeren Gebäude)
Nachricht von daheim: Eine Schimmeline beim Wellnessen



Vielen Dank an die Fotografin